KATTER by Jiri M.R. Katter

p r o d u c t s

a b o u t

r e f e r e n c e s

c o n t a c t

Formen auf eigenen Wegen.


Klares Design verlangt klare Haltung: KATTER beweist mit seiner Produktlinie seit 2004, dass langlebige Gestaltungsqualität auch abseits ausgetretener Pfade möglich ist.

Zwei wesentliche Merkmale vereinen alle Produkte: eine auf das Wesentliche reduzierte Formensprache – und bestmögliche Herstellungsqualität.

Die Originalität der Entwürfe ist auch anderen nicht entgangen: Nur so erklärt sich wohl, dass die noch junge Produktlinie bereits jetzt durch zahlreiche Plagiate "geadelt" wurde.

 

Forms on their own terms.

Clear design demands a clear stance. Since 2004, KATTER’s range has proven that it’s not only the mainstream that can produce enduring design.

The products are defined and unified by two fundamental qualities: a formal language stripped back to the essentials, and the best possible manufacturing standards.

The originality of the ideas has not passed others by: it appears that, despite its still tender years, the range has been ‘refined’ by numerous copy-cat designs.




Jiri M.R. Katter


Manche Menschen widmen ihr ganzes Leben einer Sache. Andere hinterlassen in vielen Bereichen ihre Spuren. Jiri M.R. Katter zählt zweifellos zur zweiten Kategorie, wie schon eine kleine Aufzählung seiner Aktivitäten und der von ihm realisierten Ideen zeigt: ein DJ-Tisch, eine Futterstation für Hund und Katz, ein Sideboard, ein Stehtisch, ein Pflanzen-, Brillen- oder Buchständer und diverse funktionale Möbel in puristischer Formvollendung. Darüber hinaus zählen dazu Magazine und Veranstaltungen jedweder Couleur, die Ausstattung von Räumen und Film-Sets, Bühnen & Showrooms, grafische Entwürfe und Produktkonzepte, und nicht zuletzt: die Musik.

Was all diese Dinge verbindet? "Eigentlich nichts", räumt Jiri M.R. Katter ein. Eine Gemeinsamkeit liegt jedoch allen Projekten zugrunde: der Wunsch, eine gute Idee schnell und konkret Wirklichkeit werden zu lassen.

Der Mann aus dem Ruhrgebiet, 71er Jahrgang, der bereits mit 17 sein erstes Magazin gründete, ist schon auf frühen Stationen seines Lebensweges für ausgesuchtes Design und besondere Objektmöbel zu begeistern. Als er 2001 vom Sammler zum Produzenten wird, stellt er sich ein weiteres Mal einer neuen Herausforderung und setzt auf seine Ideen. Denn während einer seiner DJ-Gigs stellt er zum wiederholten Male fest: Beim Schallplatten auflegen braucht er endlich einen Tisch, "der ergonomisch und gleichzeitig stabil genug ist, um auf dem Dancefloor zu bestehen " – kurz: der die Nadel sicher in der Rille laufen lässt und "dabei einfach gut aussieht."

Den Gedanken in die Tat umgesetzt entsteht kurzerhand die setBase, der DJ-Tisch, welcher vom Start weg sehr gut ankommt. Doch das enorme Medienfeedback und die prominente Kundschaft locken zugleich auch Nachahmer. Die Folge: Produkt-Piraterie, welcher Katter jedoch den Kampf ansagt. Er macht sich auf in den Dschungel der juristischen Unwegsamkeiten – und trägt schließlich den Sieg davon. Das hinterlässt zunächst in erster Linie einen Stapel Gerichtsakten, doch bald darauf gesellt sich ein unverhoffter Nebeneffekt dazu: Die echte setBase gewinnt mehr denn je an Kultcharakter – und wird zum Original.

Das nächste Möbelprojekt des Bochumers beschäftigt sich mit der Beziehung zwischen Mensch und Tier: Ein Hundefutternapf, der im Alltag bestehen sollte – sowohl unter dem Aspekt der Funktionalität als auch der Form. Gesagt, getan: Die dogBar entsteht, welcher wenig später die catBar folgen soll; ein Minitresen, in den herausnehmbare Edelstahlnäpfe eingelassen sind, gefertigt aus Schichtholz – wie beim berühmten Eames Lounge Chair. Selbst Hollywoodstars sind so begeistert von der Idee, dass Händler in Beverly Hills bald um Nachschub bitten.

Buchstäblich den Bogen raus hat Katter auch mit seiner darauf folgenden Möbelkreation: der sideBow, ein bogenförmiges Holzmöbel, das sich als Raumteiler, Sideboard, Schreibtisch oder auch seit 2015 als Loungetable verwenden lässt. Immer wieder feilt er an ausgetüftelten Ideen. So auch bei den Fake-Ups: Sticker, die das allseits bekannte Apfel-Logo in verschiedenartig anderer Form erscheinen lassen. Oder dem beBoard, einem aus Schichtholz geformten, asymmetrischen, modularen Regalsystem, mit dem er selbst seine größten Kritiker überzeugen konnte.

Kreative Ideen kühn in die Tat umgesetzt. Die sich zum Glück einer steigenden Nachfrage erfreuen. Nicht zuletzt daher entschloss er sich, in einem nächsten logischen Schritt 2013 auch dazu, Produktion und Vertrieb aus der Hand zu geben, um sich intensiver auf seine Ideen und die Entwürfe konzentrieren zu können.

Was die Entwürfe seiner funktionalen Möbelstücke ebenso verbindet: sie sind "nachhaltig deluxe". Bestehend aus Schichtholz, sind sie ein 100 %iges Naturprodukt. Dazu bindet Holz CO2 – wenn man es wegschmeißt, verrottet es einfach. Denn auch Nachhaltigkeit ist dem jungen Entwickler, Erfinder, Tüftler und Konzeptionist wichtig. Und, dass Ideen Sinn machen – was heutzutage nur noch der Fall ist, wenn sie sich entsprechend schützen lassen. Auf diesem Gebiet, dem Marken- und Geschmacksmusterschutz und der damit im Zusammenhang stehenden Rechtsprechung, ist Katter mittlerweile mit der entsprechenden Expertise ausgestattet. Er referiert und doziert gar darüber, unterstützt beherzt auch andere Nachwuchsdenker und -entwickler dabei, ihre Ideen realistisch in die Tat umzusetzen.

Seine Entwürfe zieren seit Aufnahme des Lehr- und Lernbetriebs zum Wintersemester 2014 u.a. das Institut für Populäre Musik der Folkwang Universität der Künste. Für das Institut übernahm Jiri M.R. Katter darüber hinaus das komplette Konzept der Einrichtung und Möblierung in Eigenregie. Auch das von ihm erarbeitete Streetart-Konzept Concrete Playground wurde im Rahmen des Kulturhauptstadt-Geschehens aus mehreren Hundert Einsendungen ausgewählt und als offizielles Projekt der Kulturhauptstadt 2010 umgesetzt, Künstlern so innovative Plattformen für Installationen und Streetart geschaffen.

Gar in den Bereich Film tastete er sich auf seinem Weg vor: stattete internationale Produktionen aus – von Daniel Brühl über Franka Potente und August Diehl bis hin zu Cate Blanchett (in „Hanna“, 2011) saßen so bereits auf seinen Möbeln.

Mit verschiedenen Partnern in Sachen Produktion und Vertrieb zusammenarbeitend, die seine Produkte weiter an Händler im In- und Ausland verkaufen, blickt er zuversichtlich in eine Zukunft, in der er seinen Ideen kontinuierlich freien Lauf lassen kann und sie mit vereinten Kräften weiter verbreitet.

Begleitet wird er dabei, ähnlich unbändig wie sein Ideenfluss, von seiner Liebe zur Musik. Über 10 Jahre entwickelt er schon musikalische Konzepte, vornehmlich für den Fashion-Bereich, stellt die Musik für neue Kollektionen zusammen, feilt an speziellen Mixen. In der Stilrichtung gilt dabei für ihn – ähnlich wie bei seinen Ideen: (remaining) open minded.

Jiri M.R. Katter

F A Q s

• Jiri M.R. Katter steht für Jiri Massimo René Katter und ist der gebürtige Name, kein Künstlername
• Jiri wird gesprochen wie Giro(-Konto), nur hinten mit „i“
• Jiri wurde am 4.7.1971 in Recklinghausen geboren und ist deutscher Herkunft und Abstammung
• die Binnenversalie „B“ ist Wiedererkennungszeichen seiner Produktnamen

P r o d u k t g r a f i e

setBase N (DJ-Tisch), 2001
sideBow (Sideboard), 2003
dogBar M (Futternapf), 2004
noteBase (Stehtisch), 2005
setBase XL (DJ-Tisch), 2005
dogBar L (Futternapf), 2007
catBar, dogBar S (Futternapf), 2008
beBoard (modulares Regalsystem), 2010
setBase 2.0 (DJ-Tisch), 2010
beBoard 2.0 (modulares Regalsystem), 2011
fake-ups (Aufkleber für Macbooks), 2011
noteBar (Notebook-Tisch), 2012
forestBe (Bildaufhängung), 2012
bedBase (Bettrahmen), 2013
dogBar M sngl (Futternapf), 2013
dogBase (Hundebett), 2013
plantBar (Pflanzenständer), 2013
sideBow S (Sideboard), 2013
sideBow LT (Lounge Tisch), 2013
bookBe (Ablagetisch), 2014
glassesBar (Brillenständer), 2014
oysterBase (Clubsessel), 2014
leafBar (Beistelltisch), 2014
shelfBase (Regalkombination), 2014
steckBar (Steckdose), 2014
hangBe (Garderobe), 2014
catBar sngl, dogBar S sngl (Futternapf), 2015
checkBout (Schlüsselbrett & Ablage), 2015


s p e c i a l _ t h a n k s _ f o r _ e x c h a n g e _ o f _ t h o u g h t s

Michael Hilgers, Jan Kurtz, Nils Holger Moormann, Rolf Ostermann, Hadi Teherani (...)

 

s p e c i a l _ t h a n k s _ f o r _ t h e _ b e s t _ s u p p o r t e r s _ e v e r
Rocco, Tom, Martin, (...)